Mdina

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Mdina Clive Vella © Viewingmalta.com

Mdina, die stille Stadt, liegt als weithin sichtbarer Blickfang auf einem Hochplateau, das herrliche Aussichten bietet. Die auf arabischen Fundamenten errichteten mittelalterlichen Wehrmauern und Bauwerke, eine berühmte Kathedrale und zahlreiche Paläste aus der Ritterzeit prägen die stille Stadt, die fast wie ein Freilichtmuseum wirkt.

Das Haupttor zur Stadt befindet sich am Ende einer Brücke die über den Festungsgraben von Mdina führt. Es wurde vom Großmeister Manoel de Vilhena in Auftrag gegeben und im Jahr 1724 erbaut. Wollten die Großmeister in die Stadt hinein, so mussten Sie am Main Gate zunächst dem ortsansässigen Adel geloben, deren Privilegien zu respektieren. Dann erst bekamen Sie den Schlüssel der Stadt überreicht.

Die prächtige St. Peter und Paul's Kathedrale wurde 1693 durch ein Erdbeben zerstört. Lediglich die Apsis ist vom Vorgängerbau erhalten geblieben. Das Gemälde in der Halbkuppel zeigt den Schiffbruch des Heiligen Paulus. Im Cathedral Museum finden Sie ein Sammelsurium von sakraler Kunst, wertvollste Stücke sind einige Kupferstiche und Holzschnitte von Albrecht Dürer. Das Museum befindet sich im einem Barockbau der aus dem 18. Jahrhundert stammt. Einer der ältesten Schätze in diesem Museum ist ein Bibelmanuskript aus dem 12. Jahrhundert. In diesem großen Barockpalast Palazzo Vilhena von 1693, befinden sich heute ein Naturkundemuseum, mit einer großen Sammlung an Fossilien und ausgestopften Tieren und die Mdina Dungeons Show zum mittelalterlichen Gefängniswesen mit vielen Licht- und Klangeffekten. Das ehemalige Gericht Corte Capitanale befindet sich im selben Gebäude die die Mdina Dungeons Show (im linken Flügel). Hier wurden in der Vergangenheit die Proklamationen der Universität, der maltesischen Adelsregierung, verlesen.

Nach einem umfangreichen Sanierungsprojekt ist der historische Palazzo "The Norman House" wiedereröffnet worden und trägt nun den Namen "Palazzo Falson". Die Geschichte des Hauses geht zurück in das frühe 13. Jhdt. und macht es somit zu einem der ältesten Gebäude Mdinas. Sein letzter Besitzer und Bewohner, Captain Olof Frederick Gollcher (1889-1962), war leidenschaftlicher Kunstsammler. 
Besucher des Palazzo Falson können über 3500 Objekte, darunter Gemälde, Möbel, Teppiche, Silber, Schmuck, Waffen, zahlreiche Bücher sowie wertvolle Originalmanuskripte besichtigen. Das Museum, der Innenhof und die Dachterrasse des Palazzo können für Veranstaltungen angemietet werden.

In den Kasernen und Hangars eines ehemaligen Flugplatzes hat man einheimische Handwerksbetriebe angesiedelt, die dort ihre Produkte und andere Souvenirs verkaufen.
Unbedingt sehenswert ist die Glasbläserei Mdina Glass. Sie liegt unterhalb Mdinas nahe der Straße nach Attard und ist von Montag bis Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr geöffnet, Samstag von 8.00 bis 12.30 Uhr. Hier kann man den Glasbläsern über die Schulter schauen und ihre farbenfrohen Produkte erwerben.

Insider-Tipp
Lassen Sie sich nicht Maltas besten Schokoladen-Kuchen in der alten Hauptstadt Mdina entgehen und genießen Sie nebenbei von der Terrasse des Cafés "Fontanella" aus den fantastischen Panoramablick!
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