Die besten technischen Reise-Helferlein – nicht nur für Malta

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Die besten technischen Reise-Helferlein – nicht nur für Malta © viewingmalta.com

Klar kann man in dem Stil in den Urlaub fahren, den der Amerikaner als „Bare Bones“ bezeichnet: Badehose schnappen, Zahnbürste, etwas Wechselwäsche, rein damit in den Koffer, Portemonnaie in die Hosentasche, los geht’s. Aber sind wir ehrlich: Digitaltechnik macht nicht nur unseren Alltag besser, sondern auch den Urlaub. Aus dem Grund listet unser folgender Artikel einen ganzen Strauß Gadgets, die genau dabei helfen. Sei es bei der Aufzeichnung oder der Unterhaltung.

1. Action-Cam

Immer mehr Handys werden mit dem Versprechen ausgeliefert, absolut wasserdicht zu sein – oft genug auch noch mit kryptischen Militärstandards zertifiziert. Und natürlich stimmt es, dass man deshalb mit aktuellen iPhones, Galaxy-Handys usw. Maltas Traumküsten theoretisch auch von der Unterwasserseite aus ablichten könnte.  

Bloß: Will man sein unheimlich teures Handy wirklich etwas so Aggressivem wie Salzwasser aussetzen? Und lässt es sich auch wirklich unter Wasser komfortabel bedienen oder macht dann das Touchdisplay Schwierigkeiten? Und wie sieht es bei Tauchgängen aus, die tiefer gehen, als die meist nur ein, zwei Meter, für die die Handys freigegeben sind? All diese Fragen kann man ein für allemal beantworten, indem man für seine Fotos und Videos in dieser Umgebung nicht das Smartphone heranzieht, sondern eine Action-Cam. Die ist meistens noch ein gutes Stück „wasserdichter“, kann also tiefer gehen und länger dort verbleiben. Außerdem ist sie vollends auf Unterwasserbedienung eingestellt und meistens auch gegen Stöße robuster. Und diese gerade mal Zigarettenschachtel-großen Bewegtbild-Wunder sind eben von Grund auf auf robustes Filmen ausgelegt, wo beim Smartphone sowohl Kamera wie Robustheit „Auch-Features“ sind. Bedeutet: Im Zweifelsfall verdauen sie die härtere Behandlung.

Als Gimmick gibt es noch die Tatsache, dass man solche Cams, weil sie so klein sind, von der Stirn über den Mountainbike-Lenker bis zum Buggy-Überrollbügel an allen möglichen Dingen befestigen kann, um dort ganz nebenbei seine Urlaubs-Aktivitäten aufzuzeichnen, wo man das Handy ja fast zwingend in den Händen halten muss. Ob man allerdings auf den Gattungs-König GoPro mit seiner „Hero“-Serie setzt oder einen anderen Hersteller, ist nur eine Geschmacks- und Geldfrage.  

2. Bluetooth Lautsprecher

Wer sich am vollen Strand Platz verschaffen möchte, der ist gut damit beraten, einfach andere Gäste durch die voll aufgedrehten Lautsprecherchen seines Smartphones zu vergraulen. Hand aufs Herz: wo sich die Hersteller dauernd mit neuen Flachheits-Rekorden überbieten, ist einfach hinter dem Lautsprecher nicht genug Volumen, um einen anständigen Sound zu erzeugen – auch ein Grund dafür, warum moderne Flach-Fernseher häufig so leise sind. Denn es gilt die Regel „Klang braucht Platz“. Selbst mit Apps kann man meistens nur die schlimmsten Ton-Schnitzer ausbügeln und auch die heute manchmal verbauten Mehrfach-Lautsprecher bringen eben mangels Raum nicht genug Druck.  

Wer hingegen einen Bluetooth-Lautsprecher mitbringt, kann damit gleich eine Strandparty steigen lassen. Was den Klang und die Lautstärke anbelangt, sind selbst günstige Modelle meist jedem Smartphone überlegen und haben oftmals sogar einen „Druck“, den man diesen Winzlingen kaum zutrauen würde. Übrigens: Einige Modelle sind auch in wassergeschützt zu haben.

3. Schlaue Koffer

Wir leben in einer Welt, in der das Attribut „Smart“ auf alle möglichen Alltagsprodukte appliziert wird. Kein Wunder, dass auch Koffer nicht davon ausgenommen sind. Wie klingt das:

  • GPS-Sender, damit der Koffer überall auf der Welt geortet werden kann
  • Biometrische Schlösser für maximale Sicherheit
  • Ein dickes Akku-Pack, um damit Smartphone und Co. aufladen zu können

Zugegeben, günstig sind diese Koffer allesamt nicht. Aber heißt es am Flughafen „Wenns mal wieder länger dauert“ sind sie eine unschätzbare Hilfe.  

4. Ferien-Tablet

Hat man mit dem Smartphone nicht eigentlich alles, was man braucht? Nein, definitiv nicht. Denn es hapert aus Tragbarkeitsgründen schlicht und ergreifend an einer vernünftigen Displaygröße. Alle E-Bücherwürmer, Landkarten-Entdecker, Video-Nachhausetelefonierer und Zwischendurch-Spielekönige sind nicht nur im Urlaub wesentlich besser beraten, sich diese Späße auf einem Tablet zu Gemüte zu führen – und auch deshalb, weil die Geräte aufgrund ihrer Größe meist umfangreichere Akku-Reserven ins Feld führen.  

Welches Tab es sein soll, hängt abermals vom Geldbeutel ab. Einen guten Überblick über die Geräte in Standardgröße bietet ein Test des Portals verivox.de. Und auch darüber hinaus gilt: Vergleichen.  

5. Reiseadapter  

Man merkt auf Malta heute noch, dass die Geschichte der Inselrepublik lange Zeit von einer anderen Inselrepublik bestimmt wurde, Großbritannien. Das zeigt sich nach wie vor an jeder Steckdose, jedem Stecker. Denn die Briten setzten durch, dass auch mitten im Mittelmeer der von ihnen bevorzugte Stecker verwendet wurde, der fachsprachlich als „Typ G“ bezeichnet wird, der sogenannte Commonwealth-Stecker.

Und da passt ohne Adapter garantiert nichts hinein, was man in Deutschland verwenden würde. Einen Trost gibt es jedoch: Der Adapter muss bloß die reinen Kontakte adaptieren, nicht aber die Netzspannung – die beträgt auch auf Malta 230 Volt und entspricht somit der unsrigen. Und weil solche Stecker wirklich günstig sind, sollte man pro Nase zwei Stück mindestens dabeihaben.  

6. Anti-Stör-Kopfhörer

Mit normalen Kopfhörern, etwa solchen, wie sie zum Handy dazugehören, ist es immer so eine Sache: Wenn man sich in einer „normal-lauten“ Umgebung befindet, sind sie vollkommen ausreichend und man kann seine Musik, Hörbücher und Co. bei angenehmer Lautstärke genießen, ohne von der Außenwelt viel mitzubekommen.  

Wenn die allerdings zu laut wird und vor allem dann, wenn die Geräusche besonders hoch- oder niedrigfrequent sind (etwa kreischende Kids am Strand oder das sonore Brummen der Flugzeugtriebwerke) kommen diese Lautsprecher an ihr Limit. Dann hilft oft nur Lautstärkeerhöhung – mit entsprechenden Nachteilen für den Klang, die Entspannung und natürlich die Ohren.  

Wer auch am lauten Flughafen, Hotelpool oder auf den besonders lauten Sitzplätzen im Flieger, die sich vor den Triebwerken befinden (bei Jets kommt der größte Krach aus der Ansaug-Seite der Triebwerke, ungleich zum Automotor, wo der Auspuff am lautesten ist) in Ruhe seine Musik genießen will, der braucht Noise-Cancelling-Kopfhörer. In denen steckt geballte Technik, welche die Frequenz der Störgeräusche über ein Mikrofon aufnimmt und sie durch eine gleichhohe Frequenz neutralisiert. Etwa so, als würden zwei gleichstarke Autos versuchen, sich gegenseitig aus dem Weg zu schieben.

Gut sind die Kopfhörer, allerdings ob der aufwendigen Elektronik nicht ganz billig: Ab rund 100 Euro geht’s los. 

Last modified on Montag, 25 Februar 2019 19:21
Patrick Buchholz

...ist Inhaber von Malta-Tours.de und ein Urgestein im Bereich Online-Travel. Er hat seit 2002 mehrere Online Reiseportale für verschiedene Länder und Destinationen aufgebaut. Seine Lieblingsreiseziele sind die Mittelmeerinsel Malta und die Insel Irland.

2015 gründet er sein neues Unternehmen, dass die Ausflugssuchmaschine Topguide24 - eine App zum Vergleichen und Buchen von Ausflügen und Freizeitaktivitäten - betreibt.

Website: www.malta-tours.de

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