Maltesische Küche - 4.1 von 5 Punkten basierend auf 23 Bewertungen

Die kulinarischen Aspekte eines Maltaurlaubs sind zuerst einmal durch eine immense Auswahl bestimmt. In allen Urlaubsorten gibt es zahlreiche Nationalitätenrestaurant.
Die Maltesische Küche weist viele Gemeinsamkeiten mit der italienischen und der griechischen auf, dazu kommen aber auch nordafrikanische und ägyptische sowie britische Einflüsse. Besondere Spezialitäten sind Kapern, Kaninchen und der Lampuka-Fisch.

Typische Gerichte
Aljotta - Eine Fischsuppe mit viel Knoblauch. Ein traditionelles Sommergericht, das den Speiseplan erweiterte, wenn die Fischer auf See hinaus fahren konnten.
Bigilla - Weisse Bohnen werden mit Butter, Salz, Pfeffer, Knoblauch und Petersilie zu einer feinen Paste zerdrückt. Bigilla ist ein köstlicher Brotaufstrich.
Bragioli - Rindfleischrouladen mit einer pikanten Füllung aus Speck, Ei, Oliven und Kräutern.
Cartoccio - Ganzer Fisch oder Filet, mit Knoblauch, Zwiebeln, Tomaten, Kapern, Zitrone und einem Schuss Weisswein in Folie gedünstet.
Fenkata - Kaninchenmenü. Als Vorspeise werden Spaghetti mit Kaninchensoße gereicht, als Hauptgericht kommt Kaninchen in Rotweinsosse mit feinem Gemüse auf den Tisch.
Kapunata - Tomaten, grüner Pfeffer, Auberginen und Knoblauch, zusammen gebrutzelt, sind Beilage und Vorspeise.
Kawlata - Gemüsesuppe mit maltesischer Räucherwurst.
Lampuki - Maltas beliebtester Fisch, leider nur September/Oktober erhältlich, wird mit Zwiebeln, Knoblauch, Tomaten und Kapern gedünstet oder im Teigmantel gebacken.
Qarnita stuffat (Octopus Stew) - Tintenfischragout, mit Oliven, Zwiebeln, Nüssen, Rosinen und Erbsen in einer schmackhaften Weißweinsoße gedünstet.
Ravjul (Ravioli) - Teigtaschen mit einer Füllung aus Ricotta und Petersilie.
Ross fil-forn - Eine Reispfanne mit Hackfleisch, Eiern, Tomaten und Safran, die man früher beim Bäcker um die Ecke in den Ofen stellte.
Soppa ta'l-armla - Suppe aus weissem und grünen Gemüsesorten, serviert mit einem Stück frischem Ziegenkäse (gbejna), auch Witwensuppe genannt.
Timpana - Makkaroni-Auflauf mit einer Füllung aus Rindfleisch, Schweineleber, Schinken, Eiern, Parmesan und Tomaten.

Snacks
Hobz biz-Zejt - Wörtlich bedeutet es "Brot mit Öl", tatsächlich ist es aber eine Art mediterraner Hamburger: Knuspriges Malta-Brot ( ist eine der umwerfenden Köstlichkeiten der Insel. Es ist aus Sauerteig, innen leicht, grossporig und zart wie Weissbrot, hat aber eine tiefbraune, feste, knusprige Kruste. Die Bäcker backen es mindestens dreimal am Tag, denn ordentliche Hausfrauen kaufen es immer frisch. Wer mal probieren will, findet an den Ständen vor dem City Gate beim zentralen Busterminal von Valletta eine grosse Auswahl.) bestrichen mit Öl und Tomatenpüree, belegt mit Thunfisch, Oliven und Kapern.

Backwerk und Süsses
Imqaret - Das sind frisch in Öl ausgebackene Teigtaschen, die mit einer dunklen Anis-Dattelmasse gefüllt sind.
Kannoli - Knusprige Teigröhren gefüllt mit cremigem Rikotta und kandierten Früchten: eine recht süsse Kreation, die an Sizilien erinnert.
Qubbajt - Das kennt man aus als Türkischen Honig und ist bestimmt ein direktes arabisches Erbe. Es wird von grossen Blöcken geschnitten und ist in Geschmackssorten von Nuss bis Orange zu haben.

Getränke
Kinnie - Das Nationalgetränk von Malta. Es handelt sich hier um eine herbsüsse Limonade aus den aromatischen maltesischen Bitterorangen und Wermutkräutern. Sehr lecker, bei Kindern beliebt, aber nicht zu süss und auch zum Mixen in Longdrinks geeignet.

Farson Bier - Das einheimische Bier der Brauerei Farson ist so gut, dass man ihm gern den Vorzug vor den ebenfalls erhältlichen internationalen Importbieren gibt. Es ist in mehreren Sorten erhältlich: das Cisk Lager ähnelt dem deutschen Export und ist sehr gut trinkbar.
Blue Label - dunkles Ale, Hop Leaf - helles Ale, ähnelt dem engl. Bitter, Shandy - Alster (Radler)

Wein - Was auf Malta und Gozo aus den Weintrauben gekeltert wird, braucht keinen Vergleich scheuen. Die Weine werden stark und entwickeln ihren eigenen Charakter; recht eigenwillig sind der Verdala, Blanc de Blanc (weiß) und der rote Marsovin Special Reserve sowie die Gozo-Weine. Die hausgemachten Wein ohne Etikett muss man in Restaurants und Lebensmittelgeschäften ausdrücklich verlangen. Und nur bei einem Hauswein oder bei dem Vermerk "grown in Malta" auf dem Flaschenetikett können Sie sicher sein, dass die Reben auf maltesischen Boden gereift sind.

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