Gozo - Insel der Kalypso

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Gozo - Insel der Kalypso © viewingmalta.com

Gozo - Idyllischer als Malta, aber kein urbanes Flair. Typische Touristenorte sind Xlendi und das belebtere Marsalforn. Die Insel Gozo ist überaus charmant. Ihr Landschaftsbild wird geprägt von Tafelbergen, Glockentürmen, Felsschluchten und unzähligen Feldern mit ihren typischen Steinmauern.

Die einladenden Strände und die einmalige Tempelanlage von Ggantija sprechen für sich und tragen zum reizvollen Bild der Insel bei. Die Fahrt über den Fliegu Ta Comino, dem Comino-Kanal zwischen Malta und Gozo, ist wie ein Sprung in eine andere Welt. Den hektischen, großstädtischen Lebensstil, der weite Teile Maltas bestimmt, findet man auf Gozo nicht. Vielmehr erinnert das Dorfleben im ländlichen und sehr beschaulichen Gozo noch an die ursprüngliche maltesische Kultur.

Gozo ist stark von der Landwirtschaft geprägt und macht einen sehr viel fruchtbareren Eindruck als Malta. Gozo wird daher auch als "grüne Insel" bezeichnet. Historisch hat Gozo die Entwicklung Maltas mitvollzogen. Der neolithische Tempel Ggantija bei Xaghra gehört zu den ältesten megalithischen Tempelanlagen des maltesischen Archipels.

Oberhalb der Ramla Bay öffnet sich an einer Felskuppe eine kleine Grotte, die der Nymphe Kalypso und ihrem Geliebten Odysseus als Liebeslager gedient haben soll, das Calypso Cave. Von dort hat man einen wunderschönen Ausblick über die Bucht. Man erreicht sie von Xaghra aus über eine gut ausgeschilderte Strasse und ist für jedermann frei zugänglich.

Ramla Bay ist ein langer, breiter, rötlicher Sandstrand an der Nordküste, 3 km östlich von Marsalforn. Zu dem schönsten Sandstrand von Gozo kann man auf Fusspfaden entlang der Küste auch laufen.

An der Westküste von Gozo hat sich ein See seinen Weg durch einen Tunnel ins Festland gebahnt und bildet dort hinter einer Felsbarriere den kleinen See Dwejra Lake. An dessen Ufer befinden sich zahlreiche Bootsschuppen der Fischer aus den Dörfern Gharb und San Lawrenz. Dort baden viele Kinder. Viele Taucher beginnen Ihre Exkursionen. Besucher können nach Absprache mit den Fischern eine Bootsfahrt durch den Tunnel unternehmen. 

Etwas südlich vor der Küste ragt der Fungus Rock aus dem Meer empor. Auf ihm wuchs in Kreuzritterzeiten eine schwammige Heilpflanze, die als Mittel für Magenbeschwerden und zur Stillung von blutenden Wunden benutzt wurde.

Die Zitadelle von Victoria geht auf arabische Bastionen zurück, jedoch war die Anhöhe bereits zur römischen Zeit besiedelt. 1551 wurde das Fort während der Invasion des gefürchteten Piraten Dragut stark zerstört und erst 50 Jahre später wieder von den Johannitern wiederaufgebaut.

Der Tempelkomplex von Ggantija gilt als sehr gut erhaltene und eindrucksvolle überirdische Kultanlage aus der Jungsteinzeit. Vor dem Eingang zum linken der beiden Tempel liegt eine Steinplatte mit erhabenem Rand. Brandspuren deuten darauf hin, dass hier Brandopfer dargebracht wurden.

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