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Die große Belagerung, wird in Malta die Belagerung der Johanniterfestungen und -städte durch die Türken im Jahre 1565 bezeichnet. Die Stadt Valletta gab es damals noch nicht, die Ritter lebten in Birgu, dem heutigen Vittoriosa. Am 18. Mai 1565 tauchte die türkische Flotte vor Maltas Küste auf. Am 24. Mai eröffnete sie das Feuer auf die Festung St. Elmo an der Einfahrt zum Grand Harbour. Über 30 Tage lang wehrte sich dessen Besatzung, von der keiner den Angriff überlebte. Nach der Einnahme des Forts ließ der türkische Oberbefehlshaber, Mustafa Pascha, die Leichen der Christen an Kreuze nageln und mit der Strömung in den Grand Harbour treiben. Bei deren Anblick gab der Grossmeister des Ordens, La Valette, den Befehl, alle türkischen Gefangenen
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