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Daniel S. - Reisebericht Malta

Angekommen auf dem Malta Airport gegen 9 Uhr bei leicht bewölktem Wetter, bringt mich ein gestellter Bus von BigXtra zu meinem Hotel, dem Intercontinental in St. Julians.

Während der Fahrt bemerkte ich schnell, dass der Fahrstil der Malteser nicht gerade zurückhaltend ist und die Hupe sehr oft zum Gebrauch kommt.

Im Hotel eingetroffen teilte mir eine nette Angestellte mit, dass das Zimmer noch nicht bereit steht aber ich alles nutzen kann was das Hotel zu bieten hat. Angefangen mit 6 Restaurants, ein Fitnesscenter, Solarien, Saunas, Beachclub am St. George Bay bis hin zum Pool auf dem Dach. Also das Hotel kann man einfach nur empfehlen. Jedoch entschliesse ich mich mein Gepäck dem Concierge zulassen um die Umgebung zu erkunden. Mir sind in der Umgebung als erstes die vielen Restaurants aufgefallen und auf der Partymeile in Paceville, direkt um die Ecke, reihen sich Discos aneinander. Beim Spaziergang am Strand entlang von St. George Bay steigt die Freude über die erste, lang ersehnte Abkühlung. Jedoch muss ich mich gedulden, denn momentan laufe ich noch mit langer Jeans herum.

Mit leichter Bekleidung geht’s weiter nach Sliema zu den Pools, wo ich mich für eine erste Berührung mit dem Wasser entscheide. Um den ersten Abend abzuklingen fahr ich mit einen der besonderen alten Bussen nach Valletta zum Weinfestival.

Montag fuhr ich zum Busbahnhof Valletta, die Hauptstadt Maltas, die viele Möglichkeiten zum einkaufen bietet. Ich schlendere durch die hohen Gassen und bewundere diese schöne Stadt, welche von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt worden ist. Am Abend sitz ich bei Huggins am St. George’s Park wo man wunderbar essen kann.

Der Dienstagmorgen verlangte eine lange Busfahrt bis zur Golden Bay, Sonne pur und klarer blauer Himmel wie das Meer, einfach traumhaft schön, so dass ich den ganzen Tag dort verbrachte. Dieses Mal esse ich bei Paparazzi wo man ein wunderschönen Ausblick von der Bucht raus aufs Meer hat, wobei sei gemerkt, wer gut essen will sollte das nicht zu spät. Sonst irrt man herum und es ist nicht leicht überhaupt noch ein Platz zu finden. Die beste Zeit zum speisen ist gegen 19 Uhr.

Am nächsten Tag stand Marsaxlokk auf dem Programm mit seinem riesigem Fischerhafen, und die letzten paar Sonnenstunden geniesse ich auf dem Dach des Hotels am Pool. Eine Pizza an diesem Abend geniesse ich im Raffael nicht weit von Paparazzi entfernt mit dem selben schönen Ausblick auf die Bucht.

Der Donnerstag verspricht viele Höhepunkte des bis jetzt angetretendem Urlaubs. Einziger Haken sind die Fahrten mit dem Bus, denn Ausgangspunkt ist immer Valletta. Der Vormittag beginnt mit der “stillen Stadt” Mdina, eine sehr historische Sehenswürdigkeit auf Malta. Diese Stadt wurde früher von den Adeligen bewohnt und hat mehrere wunderschöne Aussichtspunkte über Malta, wo man dank des herrlichen Wetters bis an die Küste sehen kann. Wieder zurück in Valletta und einem kurzem Blick auf dem Busplan dann geht’s weiter zur “Blue Grotto”, ein unvergessliches Erlebnis. Für diese 20 min. aufregende Fahrt mit einem kleinen Boot, ist das Geld dort gut angelegt. Bei einem guten Wellengang ist neben dem Besuch der Höhlen eine Portion Spass dabei. Das war es Wert eine Halbe Stunde in der Sonne zu sitzen um auf dem Bus zu warten der wieder zum Ausgangspunkt fährt.

Nach solchem Tag glaubte ich nicht an Steigerungen, jedoch hab ich nicht mit Comino gerechnet. Denn am Freitag ging es von der  Bugibba Bay aus mit dem Speedboot zur kleinen Insel Comino und der dort liegenden Blauen Lagune. Ein tolles Erlebnis. Kurz vorm anlegen erkenne ich schon das sie ihrem besagten Namen alle Ehre macht. Nach dem ich auf einem höherem Punkt von Comino einen gesamt Überblick verschaffe, wird mir klar das ist das Paradies. Allein das ist es mir Wert wieder zukommen. Hier kann man in dem klaren Wasser Schnorcheln. Mit ein bisschen Glück kann man wunderschöne Fische mit Regenbogenfarben sehen. Leider kam das Boot schon halb vier wieder aber alles hat ja mal ein Ende. Nun musste ich mir Gedanken machen wie ich mein letzten Tag nutzen kann.

Nach dem ich ein wenig länger geschlafen habe lasse ich den Samstag ruhig angehen. Ich entschloss mich mit der direkten Verbindung zur Mellieha Bay zu fahren. Jeder Strand hat so seine Besonderheiten, bei diesem war es, dass man erstmal fast 50m rein laufen kann bevor es tiefer wird. Ein letztes Mal durch Paceville, was am Wochenende nicht nur von Touristen sondern auch von Einheimischen sehr gut besucht ist. Ein Ort, der für junge Leute mit Lust auf Party wie geschaffen.

Tja am Sonntag sass ich schon wieder in meinem Flieger nach Deutschland. Ich werde die Insel auf jeden Fall noch einmal besuchen kommen.

Daniel S.

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